Ramoncín

Geboren 1955 in Madrid, wurde José Ramón Julio Márquez Martínez, besser bekannt als Ramoncín, Ende der 1970er Jahre auf der spanischen Rockszene bekannt, indem er die Energie des Punk, städtischen Rock und elektrisch geprägtes Songwriting verband. Aus den Madrider Clubs kommend, nahm Ramoncín 1978 sein erstes gleichnamiges Album auf, gefolgt von «Barriobajero» (1979) und «Arañando la ciudad» (1981), die ein Repertoire etablierten, das den Alltag in Arbeitervierteln, Gesellschaftskritik und einen direkten Ton in den Mittelpunkt stellt. Im Laufe der 1980er Jahre begleitete er das Aufkommen der Movida madrileña mit einem Sound, der Rock ’n’ Roll, New-Wave-Anklänge und Powerpop integrierte; es folgten die Studioalben «Ramoncinco» (1984) und «Como el fuego» (1987), bevor er 1993 mit «Fe ciega» zurückkehrte. Parallel zu seiner Tätigkeit als Liedermacher und Interpret baute Ramoncín eine mediale Präsenz in Spanien auf — Fernsehen, Radio, Publikationen und Auftritte im Film — und wurde so auch als öffentliche Person jenseits des Rocks wahrgenommen. Auf der Bühne setzt er auf eine klassische Rockbesetzung mit Gitarren und Rhythmusgruppe im Vordergrund, für Konzerte, die schnelle Stücke, erzählerische Nummern und Neuinterpretationen eines über Jahrzehnte gewachsenen Repertoires abwechseln.

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Konzert

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