The Nightingales

Gegründet 1979 in Birmingham im Gefolge der Prefects, dreht sich The Nightingales von Anfang an um Sänger und Texter Robert Lloyd, mit einer häufig wechselnden Besetzung, die die Band zu einer post-punk-Formation variabler Zusammensetzung gemacht hat. Ihre Musik verbindet britischen Alternative Rock, nervöse Spannung, kantige Gitarren und eine oft trockene oder verschobene Gesangsdarbietung in einer Ästhetik, die eher abrasiv als melodisch ist. Zunächst bis 1986 aktiv, veröffentlichten The Nightingales die Alben Pigs on Purpose (1982), Hysterics (1983) und In the Good Old Country Way (1986), während sie zahlreiche John-Peel-Sessions für BBC Radio 1 aufnahmen und in Großbritannien sowie Nordeuropa auftraten. Nach einer Trennung und Robert Lloyds parallelen Aktivitäten reformierte sich die Band 2004 und nahm ihre Laufbahn mit einer Reihe von Singles sowie mehreren Alben wieder auf, darunter Out of True (2006), Insult to Injury (2008), No Love Lost (2012), Mind Over Matter (2015), Perish the Thought (2018), Four Against Fate (2020), The Last Laugh (2022) und The Awful Truth (2025). Diese zweite Phase verankerte The Nightingales stärker in den unabhängigen Szenen Großbritanniens, Europas und der USA. Der Dokumentarfilm King Rocker von 2021 beleuchtet den Werdegang von Robert Lloyd und The Nightingales.

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Mai 22