Kíla

Kíla wurde 1987 in Dublin von Schülern des Coláiste Eoin gegründet. Die Band entwickelte sich zunächst auf der Straße, vor allem auf der Grafton Street, bevor sie sich auf den Folk‑Bühnen und bei Festivals in Irland und später in Europa etablierte. Lange Zeit bildeten die Brüder Ó Snodaigh den Kern der Gruppe, während die Besetzung je nach Phase erweitert wurde; das Kollektiv verknüpft irischsprachigen Gesang, gälische Traditionen und eine Offenheit gegenüber anderen Rhythmen. Kílás Musik lässt sich als Fusion der irischen Folk‑Tradition beschreiben, getragen von Uilleann‑Pipes, Flöten, Fiddle, Percussion und einem zurückhaltenden Rockfundament, mit ausgeprägter Vorliebe für Polyrhythmen, sich wandelnde Arrangements und tanznahe Formen. Nach Groovin’ (1991) veröffentlichten Kíla unter anderem Handel’s Fantasy (1993), Mind the Gap (1995), Tóg É Go Bog É (1997), Lemonade and Buns (2000), Luna Park (2003), Kíla and Oki mit OKI (2006), Gamblers’ Ballet (2007), Soisín (2010), Suas Síos (2014) und Kíla & Brass - Raise the Road (2025). Außerdem arbeitet die Band regelmäßig für Bild und Film und kooperierte mit Bruno Coulais an den Soundtracks zu The Secret of Kells (2009), Song of the Sea (2015) und Wolfwalkers (2021) sowie an Arracht (2021).

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Mai 2