The Fureys

In einer Musikerfamilie in Ballyfermot im Westen Dublins geboren, sind die Mitglieder von The Fureys seit Ende der 1960er Jahre Teil der irischen Folk‑Tradition. Zunächst als Duo Eddie und Finbar Furey aktiv – unter anderem im Zusammenspiel mit den Clancy Brothers – spielten sie später in unterschiedlichen familiären Besetzungen, bevor sie Mitte der 1970er Jahre den Namen The Fureys annahmen. Die Band, geprägt von den Brüdern Eddie, Finbar, Paul und George Furey und mit dem prägnanten Beitrag von Davey Arthur, entwickelte sich von einem stark in der traditionellen irischen Musik verwurzelten Repertoire hin zu einer ausgerichteteren Songwriting‑Form mit Folkballaden und Easy‑Listening‑Elementen, ohne die Themen Exil, Erinnerung und Volksleben preiszugeben. Diese Entwicklung spiegelt sich auf Platten wie The Lonesome Boatman (1969) von Eddie und Finbar Furey sowie Emigrant (1977), The Green Fields of France (1979), Golden Days (1984), At the End of the Day (1985), Wind of Change (1992), Claddagh Road (1994), The Times They Are a Changing (2014) und 40 Years.....to be continued (2018) wider. Nach Finbar Fureys Weggang 1996 für eine Solokarriere und dem Tod von Paul Furey 2002 setzten The Fureys ihre Tourneen in Irland, Großbritannien und Europa fort und sind nach wie vor mit einer gesungenen Folkform verbunden, die von Vokalharmonien, akustischen Instrumenten und erzählenden Balladen geprägt ist.

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