Jazz Sabbath

Das Jazzprojekt Jazz Sabbath unter Leitung des britischen Keyboarders Adam Wakeman interpretiert das Repertoire von Black Sabbath als instrumentales Trio aus dem Vereinigten Königreich neu. Ende der 2010er Jahre entstanden, entwickelt das Projekt eine Sprache zwischen Hardbop, Modaljazz und Swing der 60er Jahre, indem Heavy‑Metal‑Songs in Themen für Klavier, Bass und Schlagzeug verwandelt werden. Jazz Sabbath setzt auf eine Club‑Ästhetik mit Arrangements, die auf Improvisation und rhythmische Wechsel ausgelegt sind, ohne die erkennbaren Strukturen der Originalkompositionen aufzugeben. Die Veröffentlichung des Albums „Jazz Sabbath“ im Jahr 2020 fixierte mehrere dieser Neuinterpretationen im Studio und wurde von einem fiktionalen Dokumentarfilm begleitet, der eine alternative Biografie der Band inszeniert — ein zentrales Element der Identität von Jazz Sabbath. 2022 setzte „Jazz Sabbath Vol. 2“ diesen Ansatz fort und erweiterte die Auswahl adaptierter Stücke. Live tritt Jazz Sabbath vorwiegend im Vereinigten Königreich und in Europa auf und bewegt sich zwischen Festivals, Jazzclubs und Rock‑Bookings, wodurch das Trio eine hybride Position zwischen Metal‑Kultur und Jazz‑Publikum einnimmt.

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Konzert

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