Johnny Dowd

Seit langem in Ithaca, New York, ansässig, entwickelt Johnny Dowd seit dem späten 1990er-Jahren eine eigenständige Schreibweise an der Schnittstelle von Americana, Independent-Rock und erzählerischer Folk-Musik. 1948 in Fort Worth, Texas, geboren, über Stationen in Memphis und Oklahoma kam er schließlich in den Norden des Bundesstaates New York. Spät stieß er 1998 mit dem Album Wrong Side of Memphis zur Plattenszene, gefolgt von Pictures from Life’s Other Side (1999) und Temporary Shelter (2000), die das Fundament eines Kosmos aus fragmentarischen Erzählungen, randständigen Figuren und markantem schwarzen Humor legten. Sein oft gesprochen-gesungener Gesang, Texte über den amerikanischen Alltag, Familie, Religion oder alltägliche Gewalt sowie die Mischung aus rauen Gitarren, trockenen Rhythmen und teils elektronischen Arrangements verorten Johnny Dowd in einer eigenen Nische des Alt-Country. Auf Bühne und im Studio wird er von einem festen Kern von Musikern aus der Ithaca-Szene begleitet; er wechselt zwischen Projekten in kleiner Besetzung und stärker elektrischen Formationen, tourt regelmäßig durch Europa und Nordamerika und verzeichnet im Laufe der Jahre zahlreiche Gastauftritte und Beiträge zu Kompilationen aus dem Roots- und Experimentalmusik-Bereich.

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März 20
März 5