S.U.P

Gegründet 1990 in Wallers im Département Nord von den Brüdern Ludovic und Fabrice Loez, hat S.U.P von Anfang an einen eigenständigen Weg zwischen Death Metal, Death-Doom und Industrial Metal eingeschlagen und zugleich eine parallele Identität unter dem Namen Supuration entwickelt. Zunächst als Supuration aktiv, veröffentlichte die Band 1993 The Cube und nahm 1995 mit Anomaly das Akronym S.U.P an, ohne ihren ursprünglichen Namen völlig aufzugeben; diesen reaktivierte sie für einzelne Veröffentlichungen wie Incubation (2003), CU3E (2013) und Rêveries (2015). Unter der Bezeichnung S.U.P zeichnet die Diskographie eine Entwicklung hin zu dunkleren, hybriden Atmosphären nach, von Room Seven (1997) über Chronophobia (1999), Angelus (2002), Imago (2005), Hegemony (2008), Dissymmetry (2019) bis Octa (2023). Der Sound von S.U.P vereint schwere Riffs, schwerfällige Tempi, rauen Gesang und kältere oder mechanische Klangtexturen, mit einer Vorliebe für konzeptionelle Formate und erzählerische Stimmungen. Im Laufe der Jahre hat S.U.P auch mit Bands wie Coroner und Anathema getourt, für den Kurzfilm Insanity von Fabrice Lambot komponiert und eine beständige Verbindung zur französischen Metalszene gepflegt, etwa durch limitiert veröffentlichte Archivmaterialien, Konzerte und Festivalauftritte, insbesondere beim Hellfest.

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S.U.P, LocoMuerte
Konzert

S.U.P, LocoMuerte