Shooting Gallery

Entstanden in Los Angeles Anfang der 1990er-Jahre um den finnischen Gitarristen Andy McCoy nach dem Ende von Hanoi Rocks, bewegte sich Shooting Gallery in einer Rockrichtung, die Hard Rock, Glam Rock und Glam Punk vereinte, mit einem direkten, knappen Sound, der vom Erbe der amerikanischen und britischen Clubrock-Szene geprägt ist. Die erste Besetzung umfasste unter anderem den Sänger Billy G. Bang, den Bassisten Dave Tregunna und den Schlagzeuger Paul Garisto; Jo Almeida trat später als zweiter Gitarrist live auf. Shooting Gallery tourte 1990 durch die USA, unter anderem als Vorband von Kiss, bevor die Band 1992 ihr einziges Album, Shooting Gallery, veröffentlichte, mit dem Single-Auskopplung "House of Ecstasy". Die Platte enthält außerdem Coverversionen von Van Morrisons "Brown Eyed Girl" und Hanoi Rocks' "Don't You Ever Leave Me", und der Song "I Mess Around" ist auf dem Soundtrack des Films Harley Davidson and the Marlboro Man zu hören. Die Geschichte von Shooting Gallery blieb kurz und ereignisreich; die Band trennte sich kurz nach der Veröffentlichung. Andy McCoy belebte Shooting Gallery 1994 wieder, zwischen Finnland und Schweden, mit Gyp Casino, Dan Lagerstedt und Esa Palosaari für eine kurze Bühnenaktivität, jedoch ohne neue Studioveröffentlichung.

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Mai 29