菊池ひみこ
Geboren 1953 in Sendai und aufgewachsen in Shiogama, 菊池ひみこ, häufig unter dem Namen Himiko Kikuchi genannt, erhielt zunächst eine klassische Klavierausbildung und studierte später auch Orgel und Komposition. Nach Tourneen in den 1970er Jahren mit Künstlern der japanischen Pop‑ und Folkszene wandte sie sich um 1975 dem Jazz zu und vertiefte dieses Idiom bei dem Pianisten Sadayasu Fujii. Einen wichtigen Meilenstein setzte sie 1979, als sie mit Bingo Miki & The Inner Galaxy Orchestra beim Montreux Jazz Festival auftrat – eine Erfahrung, die ihrem Solostart mit Don’t Be Stupid (1980) vorausging. Ihre Alben der 1980er Jahre, darunter Flashing (1981), All Right (1982), Woman (1983), Reverse It (1984) und Flying Beagle (1987), entfalten eine sehr melodische Jazz‑Fusion, in der Funk, instrumentale Popmusik, lateinische Einflüsse und elektronische Texturen verschmelzen. Außerdem ist sie 1981 an der Seite des Saxophonisten Richie Cole auf Cool “C” zu hören. In den 1990er und 2000er Jahren erweiterte 菊池ひみこ ihr Schaffen auf Filmmusik mit Beam (1993) und auf kollektive Formate wie Himiko Kikuchi Big Band Live (2000) sowie das Chorprojekt Home In My Soul (2005). Seit 1999 in Tottori ansässig, setzt Himiko Kikuchi dort ihre Konzerte fort, vor allem mit Big Band und Double Quartet, und ist zudem pädagogisch sowie lokal engagiert.
kommende Veranstaltungen 1
City Pop Waves presents « Masayoshi Takanaka »
- Fr., August 7
- Crystal Palace Bowl Vereinigtes Königreich
- London
- Masayoshi Takanaka, Ginger Root, Junko Yagami, 菊池ひみこ