Coffins
1996 in Tokio gegründet, entwickelt Coffins einen sehr dichten Death-Doom, genährt vom frühen Death Metal und mit Anklängen an Crust, in einer bewusst rauen und kompakten Ästhetik. Coffins’ Werdegang verlief zunächst über den Underground mit Demos, EPs, Splits und Compilations, die die Band nach und nach in den japanischen Extreme-Szenen und schließlich international verankerten. Diese Identität festigte sich auf mehreren vollwertigen Studioalben, von Mortuary in Darkness (2005) über Buried Death (2008) bis The Fleshland (2013) und Beyond the Circular Demise (2019). Von Platte zu Platte bleibt Coffins einer Songwriting-Philosophie verpflichtet, die auf massiven Riffs, oft bleischweren Tempi, einer höhlenartigen Stimme und einem sehr physischen Umgang mit dem Sound basiert, ohne die Konturen zu glätten. Besetzungswechsel haben diese Grundlinie nicht verändert; sie fußt eher auf Kontinuität als auf Bruch. So nimmt Coffins einen festen Platz in der Metal-Underground-Szene ein, im Schnittpunkt von Doom, Death und einer abrasiven Punk-Ästhetik, mit einer Diskografie, in der kurze Formate genauso zählen wie Alben.