Mutabor

Gegründet in Berlin 1991 um Axel Steinhagen herum, und nach einem ersten Treffen mit Tilmann Walter in Wismar, entwickelte sich Mutabor in einem Stil, in dem Punkrock auf Folk trifft und der sich später für Ska, Reggae und deutschsprachiges Pop-Schreiben öffnete. Die Berliner Formation prägte sich früh durch eine besondere Klangfarbe, getragen vom Dialog zwischen Gitarre, Bass, Schlagzeug, Violine und Blasinstrumenten, was Mutabor häufig dem Folk-Punk nahebrachte, ohne seine gesamte Entwicklung zu erfassen. Nach Anfängen auf Kassette Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte Mutabor 1997 das erste offizielle Album Mutabor, gefolgt von JaJa im Jahr 2001, das das stilistische Spektrum weiter erweiterte. Es folgten Live (2003), Individuum (2004), die EP Willkommen in der Schablone (2006) und noch im selben Jahr die erste Trennung. 2009 reaktiviert, ging Mutabor wieder auf Tour und brachte 2010 Das Blaue heraus, bevor 2011 eine erneute Pause folgte. Die Band kehrte zurück mit der Anthologie Her mit dem schönen Leben (2013), der EP Euphoria (2017) und dem Album Rebel (2022). Trotz wechselnder Musiker blieb als Konstante Axel Steinhagens Stimme und Songwriting erhalten, in einem kollektiven Konzept, das der Bühne und einer Mischung aus Rock, Chanson und ausgelassenen Einflüssen verpflichtet ist.

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Mai 8