Klaus Hoffmann

Geboren 1951 in Berlin, entwickelte Klaus Hoffmann sehr früh eine Doppelkarriere als Sänger und Schauspieler in der deutschen Kulturszene. Zunächst als Schauspieler ausgebildet, machte er sich am Theater und im Fernsehen einen Namen, bevor er ab 1975 mit seinem ersten gleichnamigen Album „Klaus Hoffmann“ (1975) veröffentlicht wurde und ihn in die Tradition des Liedermachers und der von der frankophonen Chanson geprägten Liedkunst einfügte. Klaus Hoffmanns Musik verbindet deutsches Lied, Einflüsse von Jacques Brel und poppige Balladen mit sparsamen Arrangements, die Stimme, Klavier und Gitarre in den Mittelpunkt stellen; seine narrativen Texte sind oft im Alltag, in der Erinnerung und in der Stadt Berlin verwurzelt. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre vertiefte er seine Arbeit an deutschen Übertragungen bzw. Neuinterpretationen von Brel, die zu einem wichtigen Schwerpunkt seines Bühnen- und Studio-Repertoires wurden. Parallel zu seinen regelmäßigen Studioaufnahmen setzte er seine Schauspieltätigkeit in Film und Fernsehen fort und war in mehreren deutschen Produktionen zu sehen, wobei er stets mit einer intimen, theatralischen Chanson-Ästhetik verbunden blieb.

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