Fury In The Slaughterhouse
Gegründet 1987 in Hannover, Deutschland, besteht Fury in the Slaughterhouse aus den Brüdern Kai und Thorsten Wingenfelder, dem Schlagzeuger Rainer Schumann, dem Gitarristen Christof Stein‑Schneider und dem Bassisten Hannes Schäfer, der später durch Christian Decker ersetzt wurde. Zunächst prägte die Band die deutschsprachige Rockszene mit gitarrengetriebenem Alternative- und Poprock, eingängigen Melodien und englischem Gesang, in einer Tradition, die vom amerikanischen College-Rock und britischer Popmusik beeinflusst ist. Die frühen Alben Fury in the Slaughterhouse (1988), Jau! (1990), Hook a Hey (1991) und Mono (1992) etablierten diesen Sound, bevor die Produktionen mit The Hearing and the Sense of Balance (1995) und Brilliant Thieves (1997) ausgereifter wurden. Die Band tourte ausgiebig durch Deutschland und Europa, von Clubs über große Hallen bis hin zu Festivals, und entwickelte ein Repertoire, das energetische Songs und langsamere, oft introspektive oder gesellschaftlich orientierte Stücke vereint. Nach einer Ende der 2000er-Jahre angekündigten Pause kehrte Fury in the Slaughterhouse für einzelne Konzerte zurück und nahm mit dem Album NOW (2021) seine Studioarbeit wieder auf, wodurch die Band ihre im deutschsprachigen Rock verankerte Laufbahn fortsetzte, ohne dabei die vorwiegende englische Gesangssprache aufzugeben.
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