Niels Skousen

Geboren 1944 in Köln und in die dänische Kulturszene integriert, arbeitet Niels Skousen seit den 1960er-Jahren als Sänger, Gitarrist und Liedermacher, verwurzelt in der dänischen Rockszene mit einem stark textzentrierten Songwriting. Nach Stationen bei Young Flowers und Pan etablierte er sich Anfang der 1970er-Jahre im Duo Skousen & Ingemann, dessen Album Herfra hvor vi står 1971 erschien, bevor er eine Solokarriere mit Jeg vender mig i sengen (1973), Palads af glas (1976) und Landet rundt (1980) begann. Sein Repertoire, auf Dänisch gesungen, verbindet Rock, Folkrock und Ballade mit Arrangements, die zwischen akustischer Besetzung und elektrischer Band wechseln, in einer zurückhaltenden Ästhetik, in der Erzählung und gesellschaftliche Beobachtung im Mittelpunkt stehen. Verbunden mit der dänischen Gegenkultur jener Zeit, arbeitete Niels Skousen auch im Theater, unter anderem mit Studenterscenen, Secret Service und Solvognen. Nach einer längeren Plattenpause kehrte er 2002 mit Dobbeltsyn zurück, gefolgt von Daddy Longleg (2006), Lyt til din coach (2010), Smil eller dø (2014), Hvem er du som kommer imod mig (2016), Døgnet Har 24 Timer (2019) und Blæsten og Regnen (2022).

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Mai 16