Allan Olsen
Geboren 1956 in Frederikshavn im Norden Dänemarks, hat Allan Olsen seit den 1980er Jahren eine Laufbahn als Sänger, Gitarrist und Songwriter entwickelt, die durch dänische Texte und eine Verwurzelung in Rock, Pop und Folk geprägt ist. Nach Jahren, in denen er solo in Pubs und auf kleinen Bühnen in Jütland auftrat und zunächst ein englischsprachiges Repertoire hatte, veröffentlichte er 1983 seine erste Single und etablierte sich mit dem Album Norlan (1989), das ein von seiner nordjütländischen Herkunft geprägtes Klangbild schuf. Sein weiteres Schaffen wechselt zwischen akustischen Formaten und Begleitung durch Bands, mit Platten unterschiedlicher Ästhetik — von melodischem Rock bis zu reduzierteren Formen oder näher am Roots- und Folk-Sound, etwa Jern (1996), Sange for rygere (1998), Onomatopoietikon (2000), Gæst (2004), Jøwt (2013) und Hudsult (2017). Parallel dazu war er Teil des Projekts Dalton, einem Trio mit Johnny Madsen und Lars Lilholt, dessen erstes Album Dalton 1992 erschien. Auf Festivals, in Theatern und dänischen Spielstätten ist Allan Olsen präsent und tritt seit langem abwechselnd solo, im Trio und mit verschiedenen Ensembles auf.