Benjamin Koppel

Der 1974 in eine in Kopenhagen ansässige Musikerfamilie geborene dänische Saxophonist und Komponist Benjamin Koppel steht in einer Linie, die den Komponisten Herman D. Koppel mit seinem Vater Anders Koppel verbindet. Seit den frühen 1990er-Jahren auf der Jazzszene aktiv, entwickelte Benjamin Koppel zunächst seine Sprache auf dem Altsaxophon in dänischen Formationen, bevor er seine Tätigkeit auf europäische und nordamerikanische Bühnen ausdehnte. Sein Schaffen bewegt sich zwischen zeitgenössischem Jazz, strukturierter melodischer Komposition und kammermusikalisch nahen Formen, mit einer ausgeprägten Vorliebe für thematische Projekte und Zykluswerke. Im Studio wie auf der Bühne wechselt er zwischen Trios, Quartetten, großen Ensembles und punktuellen Kollaborationen mit Musikern aus dem amerikanischen Jazz, der skandinavischen Szene und der klassischen Musik. Die Gründung seines Labels Cowbell Music ermöglichte es ihm, einen umfangreichen Katalog persönlicher Projekte, flüchtiger Besetzungen und internationaler Begegnungen zu dokumentieren. Parallel zu seiner Tätigkeit als Bandleader und Sideman komponiert Benjamin Koppel für Theater, Film und Fernsehen und vertieft in diesen Bereichen sein Interesse an musikalischer Erzählung und an der Schnittstelle von Improvisation und Notation.

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