The Savage Rose

Gegründet 1967 in Kopenhagen, vereinte The Savage Rose ursprünglich die Brüder Thomas und Anders Koppel mit der Sängerin Annisette Hansen sowie mehreren Musikern der dänischen Rockszene in einem Umfeld, das vom Aufschwung der europäischen Psychedelia geprägt war. Die Band entwickelte eine psychedelische und progressive Form des Rock, getragen vom Orgelspiel, mit Folk- und klassischen Akzenten sowie balkaneschen Einflüssen und einem ausdrucksstarken, häufig theatralischen Gesang. Die frühen Alben, darunter „The Savage Rose“ (1968), „In the Plain“ (1968), „Travelin’“ (1969) und „Your Daily Gift“ (1970), wurden von Tourneen durch Europa und die USA begleitet. Anfang der 1970er Jahre wandte sich The Savage Rose konzeptuelleren Projekten zu, namentlich der Ballettmusik „Dødens Triumf“ (1972) für das Royal Danish Ballet, und die Texte erhielten nach und nach eine deutlichere politische Dimension. Nach häufigen Besetzungswechseln und einer ruhigeren Phase in den 1980er Jahren aktivierte sich die Gruppe um Annisette und Thomas Koppel wieder mit „Black Angel“ (1995) und setzte ihren Weg in einem klareren Rockstil fort, geprägt von Gospel und Soul, auf Platten wie „Tameless“ (1998), „Love and Freedom“ (2007), „Roots of the Wasteland“ (2014) und „Homeless“ (2017). Trotz dieser Wandlungen blieb The Savage Rose auf Annisettes Stimme und auf eine Mischung aus Rock, sozialer Poesie und oft akustisch arrangierten Balladen konzentriert.

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Apr. 15