Ibrahim Electric
Seit Anfang der 2000er Jahre in Kopenhagen aktiv, entwickelt das dänische Trio Ibrahim Electric eine organzentrierte instrumentale Fusion, die Jazz, Funk, Afrobeat, Soul-Jazz und Anklänge an Surfmusik verbindet. Gegründet wurde die Band 2002 um den Schlagzeuger Stefan Pasborg, den Organisten Jeppe Tuxen und den Gitarristen Niclas Knudsen anlässlich eines Abschlusskonzerts am Rytmisk Musikkonservatorium. Seither besteht die Gruppe in gleicher Besetzung und verfolgt eine Ästhetik dichter Grooves, häufig schneller Tempi und kollektiver Improvisation. Das erste Album Ibrahim Electric erschien 2004, gefolgt u. a. von zwei Aufnahmen mit dem amerikanischen Posaunisten Ray Anderson: Ibrahim Electric Meets Ray Anderson (2005) und Ibrahim Electric Meets Ray Anderson – Again (2007), die die Band stärker in der internationalen Jazzszene verankerten. Die Platten Absinthe (2006), Brothers of Utopia (2008), Royal Air Maroc (2010), Isle of Men (2012), Rumours from Outer Space (2014), The Marathon Concert (2017), The X‑Mas Album (2018) und Time Machine (2020) belegen die Entwicklung des Ibrahim Electric-Sounds, zwischen dem Erbe der Hammond‑Orgel der 1960er Jahre und einer fast rocknahen Energie. Ibrahim Electric tritt regelmäßig auf europäischen Jazzbühnen auf, mit Auftritten bei Festivals wie dem NUE Jazz Festival in Nürnberg oder dem Jazzfestival Alto Adige, und ist zudem in Nordamerika, Südamerika, Nordafrika und Asien zu hören.
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