Darkwood

Gegründet in Dresden, Deutschland, Ende der 1990er Jahre um den Musiker Henryk Vogel, ist Darkwood dem europäischen Neofolk zuzurechnen und verbindet akustischen Folk, martialische Einflüsse und dunkle Ambient‑Atmosphären. Getragen von Vogels Songwriting setzt das Projekt auf trockene Gitarren, Cello, zurückhaltende Percussion und dezente Klangteppiche, mit Texten in Deutsch und Englisch, die sich mit historischem Gedächtnis, europäischer Landschaft, Kriegserfahrungen sowie Motiven von Heimat und Jugend befassen. Auf seinen frühen Alben—Notwendfeuer (1999), Weltenwende (2001) und Heimat & Jugend (2003)—entwickelte das Projekt eine Ästhetik aus zurückgenommenem Gesang, langsamen, teils marschartigen Rhythmen und einfachen, stimmbetonten Melodien. Auf der Bühne tritt Darkwood je nach Phase in einer kompakten oder erweiterten Besetzung auf und arbeitet mit verschiedenen Mitarbeitern aus dem deutschen Neofolk‑ und Post‑Industrial‑Netzwerk zusammen. Nach Anfängen auf zahlreichen unabhängigen Labels und der späteren Strukturierung um die eigene Einheit Heidenvolk bleibt Darkwood den Dark‑Folk‑ und Gothic‑Szenen verbunden und veröffentlicht regelmäßig Studioalben, Kompilationen und Limitierungen, die eine umfangreiche und teils neu aufgelegte Diskografie pflegen.

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März 21