Peter Evans

Geboren in New York im Jahr 1981, entwickelt Peter Evans seit Anfang der 2000er Jahre eine Laufbahn, die zwischen Avantgarde-Jazz, freier Improvisation und zeitgenössischer Musik liegt. An der Oberlin Conservatory of Music ausgebildet, zog er 2003 nach New York und integrierte sich rasch in eine Szene, in der Free Jazz, Kammermusik und Klangexperimente aufeinandertreffen. Als Trompeter mit einem weit gefassten Spielstil arbeitet Peter Evans sowohl solistisch als auch in kleinen Gruppen und war lange Zeit Mitglied von Mostly Other People Do the Killing bis 2015. Zu seinen ersten diskografischen Orientierungspunkten gehören More Is More (2006) und The Peter Evans Quartet (2007), gefolgt von Nature/Culture (2009), Ghosts mit Carlos Homs (2011), Event Horizon mit Sam Pluta (2014), Lifeblood (2016) und The Veil (2018). Seine Aktivität umfasst auch Kollaborationen mit Evan Parker, Nate Wooley, Mary Halvorson, Agustí Fernández, Mats Gustafsson sowie dem Quartet Amok Amor, 2014 gegründet mit Wanja Slavin, Petter Eldh und Christian Lillinger. Parallel zu seinen improvisationsbezogenen Projekten spielt Peter Evans auch mit zeitgenössischen Musikensembles wie dem International Contemporary Ensemble und Alarm Will Sound, was eine Ästhetik beleuchtet, in der Virtuosität, Klangforschung und formale Gestaltung zwischen Komposition und spontanem Spiel pendeln.

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Craig Taborn, Peter Evans
Konzert

Craig Taborn, Peter Evans