Bunbury
Enrique Bunbury wurde 1967 in Zaragoza, Spanien, geboren und wurde als Sänger und Texter der Rockgruppe Héroes del Silencio bekannt, die Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre aktiv war. 1997 begann er eine Solokarriere mit dem Album "Radical Sonora". Von "Pequeño" (1999) und "Flamingos" (2002) bis zu den Alben "Hellville de Luxe" (2008), "Palosanto" (2013), "Expectativas" (2017), "Posible" (2020), "Curso de levitación intensivo" (2020) und "Greta Garbo" (2023) entwickelt Bunbury einen spanischsprachigen Rock, der alternative Klänge, Liedermacher-Elemente, lateinamerikanische Einflüsse und elektronische Nuancen vereint. Je nach Lebensphase zwischen Spanien, Mexiko und den USA ansässig, hat er eine Diskografie aufgebaut, in der elektrische Alben mit akustischeren Projekten wie dem MTV Unplugged "El libro de las mutaciones" (2015) und Anklängen an ein kabarettartiges Universum abwechseln. Seine Texte befassen sich mit introspektiven, zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Themen und zeichnen sich durch cineastische Bilder und nächtliche Atmosphären aus. Regelmäßig begleitet von der Band Los Santos Inocentes hat Bunbury mit diversen Künstlern der spanischsprachigen Szene zusammengearbeitet, darunter Andrés Calamaro und die mexikanische Gruppe Zoé, und tritt auf Rockbühnen in Europa und Lateinamerika auf.