Dengue Dengue Dengue!
2010 in Lima um Rafael Pereira und Felipe Salmon gegründet, entwickelte Dengue Dengue Dengue! eine eigene Sprache, in der peruanische Cumbia, amazonische Rhythmen und Club-Elektronik auf psychedelische Texturen, Dub, Dancehall und stellenweise afro-peruanische Einflüsse treffen. Zunächst mit dem Album La alianza profana (2012) aufgefallen, verfeinerte das Duo diesen Ansatz auf der EP Serpiente dorada (2014) und auf Siete raíces (2016), wobei es sein Spektrum um weitere rhythmische Strömungen aus Lateinamerika, der Karibik und Afrika erweiterte. Dengue Dengue Dengue! entwickelte zudem eine markante Bühnenidentität, oft verbunden mit Masken und visueller Live-Arbeit, insbesondere in Zusammenarbeit mit der VJ Sixta. Im Laufe der Jahre verlegte sich das Projekt von den peruanischen Bühnen auf Festivals und Tourneen in Amerika, Europa und Asien, mit einem Auftritt beim Sónar 2014. Auf Son de los diablos (2018) und Zenit & Nadir (2019) vertiefte die Band die Verbindung zu afro-peruanischen Traditionen, insbesondere mit der Familie Ballumbrosio, bevor sie auf Fiebre (2020) minimalere und polyrhythmische Strukturen erforschte.
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