Stampeders

Die Stampeders wurden Mitte der 1960er Jahre im kanadischen Calgary gegründet und etablierten sich nach anfänglich größerer Besetzung nach und nach als Rocktrio aus Rich Dodson, Ronnie King und Kim Berly. Musikalisch bewegen sie sich zwischen Rock, Poprock und Countryrock, mit einer ausgeprägten Vorliebe für Gesangsharmonien und Arrangements, die E-Gitarren mit akustischen Akzenten verbinden. Ende der 1960er Jahre in der Szene von Toronto verankert, spielten die Musiker zahlreiche Clubkonzerte und wurden Teil der kanadischen Rock-Renaissance der frühen 1970er. Das 1971 veröffentlichte Debütalbum Against the Grain definierte ihren Sound und enthielt den Song Sweet City Woman, der den Ruf der Stampeders über Kanada hinaus festigte. Noch im selben Jahr folgte Carryin’ On, 1972 dann Rubber Stampeders, auf dem das Trio die Mischung aus Rock, Balladen und Country-Einflüssen weiter hervorhob. Im Verlauf des Jahrzehnts tourten die Stampeders durch Nordamerika, traten im Fernsehen auf und nahmen auf; gelegentlich erkundeten sie auch funkigere oder härter rockende Klangfarben und arbeiteten unter anderem mit Moderator Wolfman Jack an einer Coverversion von Hit the Road Jack zusammen. Nach einer ruhigeren Phase Ende der 1970er Jahre fand die Band wieder in ihrer historischen Kernbesetzung zusammen und tritt seither weiterhin auf Festivalbühnen und in Spielstätten auf, die dem klassischen Rockrepertoire gewidmet sind.

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