Deicide
Geboren in Tampa (Florida) Ende der 1980er Jahre gehört Deicide zur ersten Welle des amerikanischen Death Metal, geprägt von schnellen Riffs, einer aggressiven Rhythmik und offen antireligiösen Themen. Zunächst unter dem Namen Amon um Bassist und Sänger Glen Benton sowie Schlagzeuger Steve Asheim gegründet, nahm die Band 1989 den Namen Deicide an und veröffentlichte 1990 ein selbstbetiteltes Debüt, gefolgt von Legion (1992) und Once Upon the Cross (1995). Diese Alben etablierten einen Sound, der auf übereinandergelegten, messerscharfen Gitarren, häufig sehr hohem Tempo und direktem gutturalem Gesang basiert. Deicide entwickelte später eine etwas melodischere Herangehensweise auf Serpents of the Light (1997) und The Stench of Redemption (2006), mit ausgefeilteren Soli, blieb dabei jedoch im direkten Death Metal verwurzelt. Die fortlaufenden Besetzungswechsel rund um den Kern Benton–Asheim änderten die ästhetische Linie der Band nicht; sie nahmen weiterhin regelmäßig auf, unter anderem To Hell with God (2011), In the Minds of Evil (2013), Overtures of Blasphemy (2018) und Banished by Sin (2024). Nach wie vor mit der Death‑Metal‑Szene von Tampa verbunden, spielt Deicide seit den 1990er Jahren auf internationalen Club‑ und Festivalbühnen und bewahrt eine klangliche Identität, die sich auf rhythmische Brutalität und ein bekanntes satanisches Imagery konzentriert.
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vergangene Veranstaltungen 5
| Mai 11 |
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| Mai 6, 2022 |
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| Apr. 28, 2022 |
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| vom Juni 17, 2016 bis Juni 19, 2016 |
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| März 17, 2013 |
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