Death in Vegas

Ende der 1990er in London um Richard Fearless entstanden, formte sich Death in Vegas zunächst als Duo, bevor es zu einem flexibleren Projekt zwischen Rock und elektronischer Musik wurde. Auf der britischen Bühne trat Death in Vegas mit einem Sound hervor, der Big Beat, Trip-Hop, Dub, Psychedelik und post-punkige Spannung verbindet – zunächst auf Dead Elvis (1997), dann auf The Contino Sessions (1999), auf dem Stimmen und Gastbeiträge stärker in den Vordergrund rücken. Richard Fearless entwickelte hier eine Ästhetik, die auf Club-Rhythmen, rauen Gitarren, repetitiven Loops und dunklen Atmosphären fußt, die dem Krautrock und dem experimentellen Rock entstammen. Kollaborationen mit Iggy Pop, Bobby Gillespie, Hope Sandoval und Liam Gallagher begleiteten diesen Weg zwischen DJ-Kultur, Studioarbeit und unabhängigen Rockbühnen. Scorpio Rising (2002) setzt diese Verknüpfung von Elektronik, motorischem Rock und Psychedelik fort, während Satan's Circus (2004) Death in Vegas in eine direktere Techno- und Acid-Richtung rückt. Nach einer ruhigeren Phase kehrte die Band mit Trans-Love Energies (2011) und Transmission (2016) zurück, weiterhin unter der Leitung von Richard Fearless.

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