King Prawn
1993 in London um Al-Farabi Rumjen herum gegründet, setzte sich King Prawn in der britischen Alternativszene mit einer dichten Mischung aus Ska-Punk, Hardcore, Reggae, Dub, Hip-Hop und Metal-Anklängen durch, häufig unterstützt von einer Bläsersektion, die ihre Identität stärkt. Ihr Sound basiert auf schnellen Rhythmen, häufigen Spannungswechseln und einem Gesang, der zwischen melodischen Phrasen, Punkenergie und Ragga-Akzent wechselt. Nach der ersten Single „Poison in the Air“ (1995) veröffentlichten sie noch im selben Jahr das Album First Offence, gefolgt von Fried in London (1998), Surrender to the Blender (2000) und Got the Thirst (2003). In dieser ersten Phase teilte King Prawn die Bühne unter anderem mit Citizen Fish, Snuff, Agnostic Front und Madness, in einem Umfeld, in dem Punk, Ska und Crossover aufeinandertreffen. Die Band löste sich 2003 auf, nahm 2013 jedoch die Aktivitäten wieder auf – ein Jahr, das von neuen Songs und einer Rückkehr auf die Bühne geprägt war, unter anderem bei britischen Festivals wie Reading and Leeds und Boomtown. Seither vereint King Prawn weiterhin Punkenergie, Reggae-Grooves und das urbane Erbe Londons.