Brushy One String

Geboren in Jamaika unter dem Namen Andrew Anthony Chin entwickelt Brushy One String einen einzigartigen Ansatz in Reggae, Roots und Calypso, indem er eine Gitarre mit nur einer Saite spielt, die sowohl als Melodie- als auch als Percussioninstrument verwendet wird. Als Sohn des Reggae-Sängers Freddie McKay wächst er in Jamaika auf und zieht in den 2000er-Jahren Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere nach seinem Auftritt in der jamaikanischen Sendung Digicel Rising Stars im Jahr 2006. Seine Laufbahn erhält eine internationale Dimension, als der Song „Chicken in the Corn“ mit dem Rise-Up-Dokumentarfilm von Luciano Blotta im Jahr 2007 in Verbindung gebracht wird und danach weit online zirkuliert. Brushy One String baut aus einem sparsamen, rhythmischen und direkten Repertoire, in dem Stimme, wiederholende Motive und Groove im Vordergrund stehen. Diese minimalistische Ästhetik, verwurzelt in jamaikanischen Volksüberlieferungen, ermöglicht ihm, zwischen Reggae-, Folk- und World-Szenen zu wechseln, mit Auftritten auf Festivals wie South by Southwest, dem New Orleans Jazz & Heritage Festival, Summerjam oder Rudolstadt. Seine Diskografie umfasst unter anderem The King of One String (2010), Destiny (2014), No Man Stop Me (2016) und All You Need is One (2019) sowie Live In South America (2023).

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