Bonnie Tyler
Geboren 1951 in Skewen, Wales, begann Bonnie Tyler Mitte der 70er-Jahre in örtlichen Clubs und erarbeitete sich bald eine Stellung in der britischen Pop‑Rock‑Szene. Eine Operation an den Stimmbändern prägte ihren charakteristisch heiseren Klang, und sie etablierte einen Stil, der melodischen Rock, dramatische Balladen sowie Country‑ und Soft‑Rock‑Elemente vereint. Ihr Debütalbum The World Starts Tonight (1977) führte Bonnie Tyler ins Blickfeld, und mit Natural Force (1978) festigte sie ihre internationale Präsenz. Der entscheidende Wendepunkt kam mit Faster Than the Speed of Night (1983), produziert von Jim Steinman, das ihre Musik in Richtung üppig arrangierter, cinematischer Power‑Balladen lenkte. Alben wie Secret Dreams and Forbidden Fire (1986), Hide Your Heart (1988) und Bitterblue (1991) setzten diese Linie zwischen FM‑Rock und massentauglichem Pop fort, wobei Kompositionen anglo‑sächsischer Songwriter eine bedeutende Rolle spielten. In der Folge widmete sie sich vielfältigen Projekten: Coverversionen, Studioalben und gelegentliche Kooperationen wie Heart Strings (2003), Rocks and Honey (2013), Between the Earth and the Stars (2019) und The Best Is Yet to Come (2021). Als Vertreterin des Vereinigten Königreichs beim Eurovision Song Contest 2013 mit dem Lied „Believe in Me“ bleibt Bonnie Tyler dem Image einer Bühnenkünstlerin verbunden, die auf Tourneen in Europa und darüber hinaus aktiv ist.
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