Boney M.

In West-Berlin Mitte der 1970er Jahre von dem deutschen Produzenten Frank Farian initiiert, setzte Boney M. auf ein Gesangsquartett karibischer Herkunft mit Liz Mitchell und Marcia Barrett aus Jamaika, Maizie Williams von Montserrat und Bobby Farrell von Aruba. Ursprünglich als Studio‑Projekt konzipiert, erregte Boney M. 1975 mit der Single „Baby Do You Wanna Bump“ erste Aufmerksamkeit und etablierte sich 1976 dauerhaft auf der Disco‑Szene mit „Daddy Cool“ und dem Album „Take the Heat off Me“. Die Gruppe entwickelte eine Mischung aus Euro‑Disco, Pop und Reggae‑Einflüssen, geprägt von tanzbaren Rhythmen, souligen Chören und einfachen Melodieführungen, häufig basierend auf Coverversionen oder Neuinterpretationen wie „Sunny“ oder „Rivers of Babylon“. Die Alben „Love for Sale“ (1977), „Nightflight to Venus“ (1978) und „Oceans of Fantasy“ (1979) wurden von starker Fernseh‑ und Bühnensichtbarkeit begleitet, gestützt durch Bobby Farrells Choreografien. Anfang der 1980er verlagerte Boney M. seine Musik allmählich hin zu poppiger, synthetischer Klangästhetik mit „Boonoonoonoos“ (1981) und „Ten Thousand Lightyears“ (1984), bevor sich die Band in mehrere Bühnenformationen aufspaltete, die das Repertoire von Boney M. weiterhin international präsent hielten.

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One Summernight with Boney M. - The Weather Girls
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Feb. 3, 2024