Sawyer Brown

Anfang der 1980er Jahre in Apopka, Florida, gegründet, profilierte sich Sawyer Brown als Countryband, nachdem sie zunächst als Begleitband des Sängers Don King tätig gewesen war, machte anschließend im US-Fernsehen auf sich aufmerksam und unterschrieb schließlich in Nashville. Das Quintett um Sänger Mark Miller und Keyboarder Gregg Hubbard entwickelte einen Country-Sound zwischen den Popklängen der 80er, Rockeinflüssen und einem im Honky-Tonk verankerten Fundament, mit einer ausgeprägten Vorliebe für Uptempo-Nummern und erzählerische Balladen. Das erste Studioalbum, schlicht 'Sawyer Brown' betitelt und 1984 erschienen, etablierte die Band in der Country-Landschaft; es folgte eine Reihe von Veröffentlichungen der 1980er und 1990er Jahre — darunter 'The Dirt Road' (1992), 'Cafe on the Corner' (1992) und 'Six Days on the Road' (1997) —, die eine stärker roots- und ländlich geprägte Ausrichtung betonten. Trotz Gitarristenwechseln, insbesondere mit dem Einstieg von Duncan Cameron und später Shayne Hill, bewahrte Sawyer Brown eine kollektive Identität, zentriert auf Mark Millers Gesang, Hubbards melodische Keyboards und eine bühnenorientierte Rhythmusgruppe. Die Band ist dauerhaft auf dem nordamerikanischen Country-Circuit präsent, mit regelmäßigen Tourneen, Festivals und mittelgroßen Hallen, und bevorzugt ein Repertoire, das energiegeladene Titel, Alltagsgeschichten und Evokationen des amerikanischen Südens verbindet. Noch Jahrzehnte nach den Anfängen aktiv, steht Sawyer Brown weiterhin für zugängliche Countrymusik, die Tradition und Radioformate verbindet, ohne die stark liveorientierte Ausrichtung aufzugeben.

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März 27