David Linx

Geboren 1965 in Brüssel, wuchs David Linx in einem musikalischen Umfeld mit starkem Jazzbezug auf und begann seine Laufbahn als Schlagzeuger, bevor er sich Ende der 1980er Jahre dem Gesang zuwandte. Seit 1984 aktiv, entwickelt Linx einen flexiblen und sehr artikulierten Vokaljazz, genährt vom Standardrepertoire, vom Songwriting und von einer sorgfältigen Textarbeit auf Französisch wie Englisch. Nach Hungry Voices (1988) nahm er unter anderem A Lover’s Question (1990) auf und prägte einen bedeutenden Teil seines Schaffens an der Seite des Pianisten Diederik Wissels; mit ihm bildet er seit 1992 ein Duo und veröffentlichte mehrere Alben, darunter Up Close (1997), Heartland (2001) und This Time (2003). David Linx wechselt anschließend zwischen kleinbesetzten Projekten und orchestralen Kollaborationen mit Paolo Fresu, Maria João oder dem Brussels Jazz Orchestra, die sich auf Changing Faces (2007), A Different Porgy & Another Bess (2012) und Brel (2016) wiederfinden. Sein Werdegang umfasst zudem die frankophone Chansontradition, Auftritte in Belgien, Frankreich und Europa sowie Lehrtätigkeit am Königlichen Konservatorium Brüssel. Mit 7000 Miles (2018) und Skin In The Game (2020) setzt er seine Arbeit fort, in der vokale Improvisation, rhythmische Präzision und Kompositionsarbeit zentrale Rollen spielen.

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