David Gray
Geboren in Sale, Cheshire, und größtenteils in Solva, Wales, aufgewachsen, machte David Gray in den 1990er Jahren mit einem Singer-Songwriter-Stil auf sich aufmerksam, der Folkrock, Alternative Rock und akustischen Pop vereint. Seine ersten Alben A Century Ends (1993), Flesh (1994) und Sell, Sell, Sell (1996) etablierten ihn zunächst auf den britischen Folk- und Rockbühnen mit einem noch stark gitarrenzentrierten Sound. Der Wendepunkt kam mit White Ladder, das 1998 erschien und 2000 wieder veröffentlicht wurde; hier verfeinerte Gray eine persönlichere Formel aus sparsamen Melodien, Klavier, dezenten elektronischen Texturen und einer Stimme mit sofort erkennbarem Timbre. In dieser Phase verbreiteten sich Stücke wie Babylon, This Year’s Love und Sail Away weit. Er setzte diesen Kurs fort mit A New Day at Midnight (2002), Life in Slow Motion (2005), Draw the Line (2009), Foundling (2010), Mutineers (2014), Gold in a Brass Age (2019) und Skellig (2021), wobei er sein Songwriting zuweilen hin zu reduzierten, teils atmosphärischeren Arrangements entwickelte. Im Lauf seiner Karriere hat David Gray außerdem benachbarte musikalische Welten berührt, etwa durch die Zusammenarbeit mit Orbital, blieb dabei aber einem Repertoire treu, in dem intime Lieder auf zeitgemäße Produktion treffen, ohne das akustische Fundament zu verlieren.
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