Alejandro Escovedo

Alejandro Escovedo wurde 1951 in San Antonio (Texas) in eine mexikanisch‑amerikanische Musikerfamilie geboren. Seine musikalische Prägung reicht von der kalifornischen Punk‑Szene Ende der 1970er Jahre bis zur texanischen Roots‑Erneuerung. Nach seinen Anfängen mit der Punkband The Nuns aus San Francisco entwickelte Escovedo bei Rank and File und später den in Austin beheimateten True Believers eine Mischung aus Rock, Country und mexikanischen Einflüssen. Seine Solokarriere begann Anfang der 1990er mit Gravity (1992) und Thirteen Years (1994), auf denen sich erzählerische Songs mit elektrischen Gitarren, langsamen Balladen und sorgfältigen Streicharrangements abzeichnen. Auf Alben wie A Man Under the Influence (2001), The Boxing Mirror (2006) und Real Animal (2008) verarbeitet er seine Punkjahre, familiäre Bindungen und das Leben unterwegs, in Zusammenarbeit etwa mit Produzenten wie Tony Visconti und Musikern der amerikanischen Indie‑Rock‑Szene. Fest in der Szene von Austin verankert, wechselt Escovedo zwischen elektrischen Besetzungen und akustischeren Formaten, thematisiert auf The Crossing (2018) Fragen von Identität und Migration und blickt auf Echo Dancing (2024) Teile seines Repertoires neu, wobei sich ein Songwriting bestätigt, das amerikanischen Rock, chicano‑Erbe und intime Erzählkunst vereint.

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