Blue Rodeo

Entstanden Mitte der 1980er Jahre in der Independent-Szene Torontos in Kanada, formierte sich Blue Rodeo um das Songwriter- und Sängerduo Jim Cuddy und Greg Keelor, das die Band in einer Mischung aus Country-Rock, Folk und melodischem Pop verankerte. Bereits mit dem Album Outskirts (1987) etablierte sich Blue Rodeo in einer kanadischen Musiklandschaft, die damals vom Alternative Rock geprägt war, und verfeinerte anschließend einen Sound, der auf Gesangsharmonien, weit ausladenden Gitarren und Texten über Beziehungen und nordamerikanische Landschaften basiert – insbesondere auf Diamond Mine (1989), Casino (1990) und Lost Together (1992). Mit Five Days in July (1993), aufgenommen in ländlicherem Umfeld, betonte die Gruppe ihre akustische und folkige Seite, während Alben wie Palace of Gold (2002) und The Things We Left Behind (2009) dichtere Arrangements zwischen Rock, Balladen und Roots-Einflüssen erkundeten. Blue Rodeo hat seinen Weg durch kontinuierliche Studio- und Bühnenarbeit geprägt, trat vielfach in mittelgroßen Spielstätten und auf Festivals in ganz Kanada auf und wechselt weiterhin zwischen elektrischen Aufnahmen und reduzierteren Formaten, wie 1000 Arms (2016) und Many A Mile (2021) belegen, die diese Bandästhetik fortschreiben – zugleich kollektiv und doch um das Duo Cuddy/Keelor zentriert.

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Blue Rodeo
Konzert

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Blue Rodeo

Blue Rodeo with special guests William Prince and Billianne
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Blue Rodeo with special guests William Prince and Billianne

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