Phil Vassar
Ursprünglich als Songwriter in der Nashville-Szene aktiv, machte Phil Vassar zunächst hinter den Kulissen der US-Countrymusik auf sich aufmerksam, bevor er seine eigene Laufbahn als Interpret ausbaute. Geboren in Lynchburg, Virginia, zog er Ende der 1980er Jahre nach Tennessee und schrieb für Künstler wie Tim McGraw, Jo Dee Messina, Collin Raye und Alan Jackson, was ihn fest im professionellen Songwriter-Netzwerk der Countrymusik verankerte. Als Pianist und Sänger bevorzugt er zeitgenössischen, vom Klavier getragenen Country, durchzogen von Pop- und Softrock-Einflüssen, mit einer ausgeprägten Vorliebe für Alltagsgeschichten, Paarporträts und Chroniken des Mittelstands. Um die Jahrtausendwende trat Vassar mit einem gleichnamigen Debütalbum (2000) ins Rampenlicht, gefolgt von American Child (2002) und Shaken Not Stirred (2004), die einen Sound etablierten, der Klavierballaden mit schwungvolleren Titeln verbindet. Seine Diskografie setzte sich fort mit Prayer of a Common Man (2008), Traveling Circus (2009), dem Weihnachtsalbum Noel (2011), American Soul (2016) und Stripped Down (2020) mit einem reduzierteren, entschlackten Ansatz. Regelmäßig mit seiner Band auf Tour bleibt Phil Vassar der nordamerikanischen Country-Szene verbunden und wechselt zwischen dem Schreiben für andere und eigenen Projekten, die auf melodisches, direktes Songwriting fokussieren.
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