Momo Boyd

Nach einer Kindheit in Detroit lebt Momo Boyd heute in New York. Sie erhielt früh Gesangs-, Liederschreibungs- und Bühnentraining in einem familiären Umfeld, das von den Boys & Girls Choirs of Detroit geprägt war, die ihre Eltern gründeten, und durch Hausunterricht, in dem Musik einen zentralen Stellenwert hatte. Bekannt wurde sie zunächst als Mitglied von Infinity Song, einem Quartett, das sie mit ihren Geschwistern bildete und in dem Pop, Soul, Folk und R&B in einem Arbeitsschwerpunkt auf Vokalharmonien zusammenlaufen. Sie schrieb und produzierte unter anderem „Haters Anthem“ und war zudem an Stücken wie „Sinking Boat“ und „Slow Burn“ beteiligt. Ihre Herangehensweise trägt die Spuren einer Ausbildung in Klassik, Gospel und Jazz: präziser Gesang und eine direkte, gefühlsorientierte Schreibe, die mehr auf Emotion als auf Effekt zielt. Parallel zu Infinity Song baute Momo Boyd eine Solokarriere auf mit „American Love Song“ (2025) und „Strong“ (2026) im Bereich zeitgenössischer Soul und introspektiven Pop. Außerdem ist sie auf Baby Keems „Good Flirts“ neben Kendrick Lamar zu hören und setzt damit ihren Weg fort, der kollektive Arbeit und Veröffentlichungen unter eigenem Namen verbindet.

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Momo Boyd (US)
Konzert

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