Bijan Chemirani

1979 geboren und in der Haute‑Provence in einer Musikerfamilie iranischer Herkunft aufgewachsen, entwickelte Bijan Chemirani sehr früh eine Spielsprache, die sich auf das Zarb konzentriert und ihm von seinem Vater Djamchid Chemirani und seinem Bruder Keyvan vermittelt wurde. Nach ersten Versuchen an verschiedenen Instrumenten kehrte er zu diesem persischen Schlaginstrument zurück und gründete 1999 gemeinsam mit ihnen das Trio Chemirani. Sein Werdegang liegt an der Schnittstelle persischer Traditionen, mediterraner Musiken und Improvisation; sein Spiel ist präzise, stark artikuliert und aufmerksam sowohl auf rhythmische Zyklen als auch auf den Dialog mit Saiteninstrumenten und Stimmen. Unter seinem Namen erschienen unter anderem die Alben Gulistan (2001), Eos (2002) und Kismet (2003) — drei Veröffentlichungen, die bereits ein offenes Feld zwischen orientalischem Repertoire und zeitgenössischer Schreibweise aufzeigen. Anschließend wirkte er an mehreren kollektiven Projekten mit, darunter Oneira (gestartet 2007), dokumentiert durch Si La Mar (2009) und Tâle Yâd (2012), bevor er 2013 Imaginarium mit Kevin Seddiki veröffentlichte. Er ist außerdem in Begleitungen mit Musikern wie Ross Daly, Sokratis Sinopoulos, Jean‑Guihen Queyras und Matthieu Saglio zu hören. Bei Bijan Chemirani ist die Perkussion nicht nur rhythmische Begleitung, sondern eine echte Achse der Komposition und des Austauschs zwischen Traditionen.

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L'Antidote: Bijan Chemirani, Rami Khalifé, Redi Hasa
Konzert

L'Antidote: Bijan Chemirani, Rami Khalifé, Redi Hasa

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Mai 13, 2025