Kate Ceberano
Geboren in Melbourne machte sich Kate Ceberano Mitte der 1980er Jahre als Sängerin der Band I’m Talking einen Namen, einer New-Wave- und Art-Pop-Formation, deren Album Bear Witness 1986 erschien. Nach dieser Anfangsphase baute sie eine Solokarriere auf, die sich durch fließende Übergänge zwischen Pop, Soul, Rock, Jazz und Cabaret auszeichnet und in der ihre Stimme häufig verschiedenste Repertoires bedient. Zu ihren Alben gehören unter anderem You’ve Always Got the Blues mit Wendy Matthews (1988), Brave (1989), Think About It! (1991), Blue Box (1996) und Pash (1998), bei dem ihr Songwriting stärker in den Vordergrund rückt. Parallel dazu engagierte sie sich auf der Bühne und im Musiktheater, insbesondere in Jesus Christ Superstar Anfang der 1990er und später in South Pacific, ohne dabei den Jazz aus den Augen zu verlieren – hörbar auf Bittersweet mit Mark Isham (2009) und Tryst mit Paul Grabowsky (2019). Ihr Schaffen pendelt so zwischen Popsongs, Standards, Kollaborationen sowie akustischen und orchestralen Formaten, bis hin zu My Life Is a Symphony (2023) mit dem Melbourne Symphony Orchestra. Zudem war sie künstlerische Leiterin des Adelaide Cabaret Festival, was ihren Weg zwischen populärer Musik, Bühne und Interpretation widerspiegelt.