Bettie Serveert

Entstanden in Amsterdam Anfang der 1990er Jahre um die Sängerin und Gitarristin Carol van Dijk und den Gitarristen Peter Visser, bewegt sich Bettie Serveert im Bereich Indie- und Alternative-Rock, in dem nervöse Gitarren, Pop-Melodien und eine eher abrasive Spannung aufeinandertreffen. Nach einer Anfangsphase, die mit der Band De Artsen verbunden war, formierte sich Bettie Serveert 1990 und veröffentlichte 1992 Palomine, gefolgt von Lamprey (1995) und Dust Bunnies (1997) — drei Alben, die einen zugleich direkten, melodischen und leicht rauen Klang etablierten. Die weitere Diskographie zeigt eher Kontinuität als Brüche, mit Private Suit (2000), Log 22 (2003), Attagirl (2005), Pharmacy of Love (2010), Oh, Mayhem! (2013) und Damaged Good (2016). 1998 nahm Bettie Serveert außerdem Plays Venus in Furs and Other Velvet Underground Songs auf, ein Covers-Album des Velvet Underground, das ihre Neigung zu einem trockeneren, minimalistischen Independent-Rock offenbart. Im Laufe der Jahre tourte Bettie Serveert durch Europa und Nordamerika, unter anderem mit Bands wie Dinosaur Jr., Belly, Buffalo Tom und Superchunk, während die Rhythmusbesetzung um den Kern Van Dijk–Visser weiterentwickelt wurde.

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Konzert

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