Ruthie Foster
Geboren in Gause, Texas, gehört Ruthie Foster einer musikalischen Tradition an, die früh vom familiären Gospel geprägt wurde, bevor sie ihr Spektrum auf Blues, Soul, Folk und jazzige Nuancen erweiterte. Nach einem Studium der Musik und Tontechnik in Waco spielte sie in Bluesbands in Texas, bevor sie der US Navy beitrat, wo sie in einem Ensemble mit einem Pop- und Funk-Repertoire sang. Anschließend ließ sie sich in New York nieder, wirkte in der lokalen Folkszene mit und kehrte Mitte der 1990er Jahre nach Texas zurück. Ihre Diskografie beginnt mit Full Circle (1997), gefolgt von Crossover (1999) und Runaway Soul (2002) und begründet damit eine Songwriterarbeit, die fest in der amerikanischen Musik verwurzelt ist. Im Laufe der Jahre wechselt ihr Repertoire zwischen akustischen Formaten, zurückhaltendem elektrischen Blues und Gospel-getönter Soul, etwa auf The Truth According to Ruthie Foster (2009), Let It Burn (2012), Promise of a Brand New Day (2014), Joy Comes Back (2017), Healing Time (2022) und Mileage (2024). Sie arbeitete außerdem mit Künstlern wie den Blind Boys of Alabama, William Bell, Warren Haynes und Derek Trucks zusammen und bleibt der Blues-, Folk- und Roots-Szene der USA verbunden.