Bernard Butler

Geboren in Stamford Hill, im Norden Londons, etablierte sich Bernard Butler Anfang der 1990er Jahre als Gitarrist und Haupt-Mitautor von Suede, am Schnittpunkt des britischen Alternative Rock, eines nervösen Glam und einer melodischen Schreibweise, die von der britischen Popmusik geprägt ist. Er spielte 1993 bei Suede und später auf Dog Man Star 1994, bevor er die Band im selben Jahr verließ. Bernard Butler führte danach eine vielseitige Karriere als Autor, Sänger, Arrangeur und Produzent fort, stets mit einer beständigen Vorliebe für Songs mit breitgefächerten Gitarren, sorgfältig ausgearbeiteten Harmonien und Arrangements, die Rock-, Folk- und Orchestrations-Töne miteinander ins Gespräch bringen. Als Solokünstler veröffentlichte er People Move On (1998), Friends and Lovers (1999) und Good Grief (2024). Zu seiner Laufbahn gehört auch das Duo McAlmont & Butler, gegründet mit David McAlmont, dessen Stücke dramatischen Pop, Soul und Kammerlyrik mischen, sowie The Tears, das in den mittleren 2000ern mit Brett Anderson neu formiert wurde. Parallel dazu entwickelt Bernard Butler eine Tätigkeit als Produzent und Kooperationspartner für Künstler aus Pop, Indie-Rock und Folk – von The Libertines bis Duffy, Ben Watt, Sam Lee, Catherine Anne Davies oder Jessie Buckley –, mit denen er 2022 For All Our Days That Tear the Heart mitko-kreierte. Bernard Butler bleibt so mit Bühnen verbunden, auf denen Songwriting, Klangarbeit und die Textur der Gitarren eine zentrale Rolle spielen.

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