Gabriel Auguste

Gabriel Auguste entwickelt von Frankreich aus einen Werdegang, der sich zwischen Independent-Rock, Folk, Kammerpop und elektronischen Experimenten bewegt. Zunächst aktiv in Wall of Death, einer parisischen Band, die zu Beginn der 2010er-Jahre gegründet wurde, beteiligt er sich an einem Abenteuer, das von abrasivem Psychedelic Rock geprägt ist und Tourneen in Europa ebenso wie in den USA umfasst, auf Bühnen, auf denen er insbesondere mit The Black Angels, The Brian Jonestown Massacre oder Hanni El Khatib geteilt hat. Unter seinem Namen entwickelt Gabriel Auguste diese eher direkte Basis zu einem inneren Schreibstil, in dem die Songs auf präzisen Arrangements, analogen Texturen und einer Produktionsarbeit basieren, die eng mit der Komposition verbunden ist. Seine Solo-Diskografie umfasst mindestens Kiss the Sun (2018) und Charm (2023), zwei Alben, die zeitgenössischen Folk, experimentellen Pop und gedämpfte elektronische Musik in einem oft melodischen Format kreuzen, ohne die handwerkliche Herangehensweise an den Klang zu brechen. Gabriel Auguste hat auch mit mehreren Musikern und Sängern der französischen Szene zusammengearbeitet, darunter Étienne Jaumet, Olivia Merilahti, Alain Chamfort und Dominique A. Als Mitbegründer von Woodland Records verortet Gabriel Auguste seine Tätigkeit außerdem in einen unabhängigen Rahmen, in dem Aufnahme, Produktion und Veröffentlichung direkt sein Werk als Songwriter fortführen.

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