Ka Baird

In New York entwickelt Ka Baird eine Praxis, die sich zwischen experimenteller Musik, Klangperformance, Improvisation und Komposition bewegt. Ihr Soloprojekt nahm Gestalt an mit Sapropelic Pycnic (2017) und setzte sich fort mit Respires (2019), Brooding Exercises (2021), Vivification Exercises (2021) und Bearings: Soundtracks for the Bardos (2024). Ka Bairds Musik verbindet erweiterte Stimme, Atem, Schichten, Drones, instabile Pulsationen und konkrete Texturen in Stücken, in denen körperliche Energie genauso zählt wie die Klangformung — zwischen Abstraktion, repetitiver Spannung und einer rituellen Herangehensweise. Diese Ästhetik, zugleich organisch und frontal, ist in den experimentellen Szenen Amerikas und Europas verankert, mit Auftritten an Orten und bei Festivals wie The Kitchen, Issue Project Room, MoMA PS1, Unsound und Le Guess Who. Parallel zu ihren Soloveröffentlichungen arbeitet Ka Baird auch in kollektiven Kontexten, in Improvisation wie Komposition, und pflegt so ein bewegliches Werk, das sich auf Präsenz, Ausdauer und die Verwandlung der Stimme konzentriert.

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Apr. 19