Cypress Hill

Aus dem Viertel South Gate in Los Angeles stammend, etablierte sich Cypress Hill Anfang der 1990er Jahre als Hip‑Hop‑Formation mit latinoamerikanischen Wurzeln und einer Vorliebe für düstere Klangbilder. Das Trio vereint den Rapper B‑Real mit seinem hohen, nasalen Timbre, Sen Dog mit einer tieferen, mehr skandierten Stimme, und den Produzenten DJ Muggs; bald verstärkte der Perkussionist Eric Bobo die Live‑Besetzung, was Cypress Hill eine ausgeprägte kollektive Identität verlieh. Das selbstbetitelte Debütalbum (1991), gefolgt von Black Sunday (1993) und Cypress Hill III: Temples of Boom (1995), prägten einen Stil, der auf psychedelischen Samples, schweren Bässen und langsamen Tempi beruht und Straßenberichte, schwarzen Humor, Verweise auf Cannabis sowie Spanisch‑Einsprengsel verbindet. Ab Ende der 1990er Jahre, insbesondere mit IV (1998) und Skull & Bones (2000), öffnete Cypress Hill seinen Rap für Rock‑ und Metal‑Elemente, trat gleichermaßen auf Hip‑Hop‑Bühnen wie auf Festivals für elektrische Musik auf und intensivierte die Zusammenarbeit innerhalb des Soul Assassins‑Kollektivs. Die Diskographie setzte sich fort mit Stoned Raiders (2001), Till Death Do Us Part (2004), Rise Up (2010), Elephants on Acid (2018) und Back in Black (2022) und bestätigt die Beständigkeit von Cypress Hill über mehrere Jahrzehnte zwischen West Coast, Chicano‑Kultur und psychedelischem Rap.

kommende Veranstaltungen 2

Ottawa Bluesfest
Konzert

Ottawa Bluesfest

  • Fr., Juli 10
  • LeBreton Flats
  • Limp Bizkit, Cypress Hill, Steve Earle, Marc Rebillet

vergangene Veranstaltungen 8

Juni 18
Juni 17
Dez. 7, 2018
Nov. 10, 2017
vom Aug. 25, 2017 bis Aug. 27, 2017