Belako
Gegründet 2011 in Mungia (Biscay) vereint Belako vier Musiker aus der baskischen Szene um einen angespannten Post-Punk, kantigen Indie-Rock und einen Alternative Rock mit New-Wave- und elektronischen Einschlägen. Der Name Belako bezieht sich auf das Viertel, in dem die Band probt, und ihre Stücke, überwiegend auf Englisch gesungen mit einigen Einsprengseln in euskara, stützen sich auf nervöse Gitarren, eine trockene Rhythmusgruppe, düstere Keyboards und geteilte Gesangsparts. Nach Anfängen in kleinen Clubs und lokalen Wettbewerben 2012 erlangte Belako schnell Bekanntheit durch Auftritte beim Bilbao BBK Live und durch das Vorprogramm von Elvis Costello beim Jazzfestival in San Sebastián. Das Debütalbum Eurie erschien 2013, gefolgt von den EPs Bele Beltzak, Baino Ez und AAAA!!!! im Jahr 2014, die in einer DIY-Logik veröffentlicht wurden und die Gründung ihres eigenen Labels begleiteten. Belako setzte 2016 mit Hamen fort, dann erschien 2018 Render Me Numb, Trivial Violence, gefolgt von Plastic Drama (2020) und Sigo regando (2023). Im Verlauf dieser Platten erweiterte Belako sein klangliches Spektrum, blieb dabei aber in einer direkten, körperlichen und düsteren Schreibweise verankert, die sie von spanischen Festivals auf europäische Bühnen führte.