Kasalla
Gegründet 2011 in Köln um den Sänger Bastian Campmann und den Liedermacher Florian Peil, gehört Kasalla zur Tradition des Kölschrock und verbindet Rock, Pop und Ska-Einflüsse, gesungen im kölschen Dialekt. Die Band machte sich zunächst auf lokalen Bühnen und beim Kölner Karneval einen Namen, wo ihre mitreißenden Refrains und stadtnahen Texte besonders gut ankamen. Mit dem Album „Et jitt Kasalla!“ (2012) legte die Gruppe die Grundlage für einen direkten Stil mit melodischen Gitarren und eingängigen Mitsing-Refrains; 2013 mit „Immer en Bewäjung“ wurde das Gleichgewicht zwischen rockiger Energie und poppigen Melodien weiter ausgebaut. „Us der Stadt mit K“ (2014) bestätigte die starke Verankerung im Kölner Imaginaire, gefolgt von „Mer sin Eins“ (2017), in dem Chorarrangements und mittlere Tempi an Bedeutung gewannen. Mit „Rudeldiere“ (2022) bleibt Kasalla dem Kölschen treu, erweitert aber die stilistische Bandbreite mit sowohl feierlichen als auch ruhigeren Stücken. Live ist die Band sehr präsent und setzt auf die kollektive Dimension des Gesangs, zwischen Karneval, deutschen Konzertarenen und Festivals, wobei der Dialekt stets Kern ihrer musikalischen Identität bleibt.
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| Apr. 18 |