Diego Imbert
Geboren 1966 in Paris, entwickelte Diego Imbert eine Laufbahn als französischer Jazzmusiker, geprägt durch das Spiel auf E-Bass, Kontrabass und zu Beginn auch Violine. Nach Stationen am E-Bass bildete er sich Mitte der 1990er Jahre an der Kontrabass weiter. Imbert bewegt sich zwischen akustischem Jazz, Free Jazz, Gipsy-Swing und urbaneren Schreibweisen, mit einem Spiel, das auf den Gesang der Linien, kollektiven Dialog und rhythmische Nuancen achtet. Seine Karriere ist sowohl als Sideman als auch als Bandleader entstanden, unter anderem an der Seite von Didier Lockwood — mit dem er fast zehn Jahre spielte — Biréli Lagrène im Gipsy Project sowie Archie Shepp, Richard Galliano, André Ceccarelli, Enrico Pieranunzi und Daniel Mille. Unter eigenem Namen gründete er 2008 das Diego Imbert Quartet und veröffentlichte u. a. A l’ombre du saule pleureur (2009), Next Move (2011) und Colors (2015), bevor er andere Formate eröffnete, etwa das Duo mit Michel Perez auf Double Entente (2013) und später Triple Entente. 2018 veröffentlichte er Tribute to Charlie Haden und Urban, zwei Projekte, die die Bandbreite seines Spektrums zeigen — vom lyrischen Jazztrio bis zum Septett mit funkigen und zeitgenössischen Farben. Zudem ist Diego Imbert als Pädagoge und als Komponist für andere szenische Kontexte tätig.
kommende Veranstaltungen 1
Diego Imbert & Alain Jean-Marie - The Music of Bill Evans
- Di., August 18
- Sunset Sunside Frankreich
- Paris
- Diego Imbert, Alain Jean‐Marie