Beans On Toast
Geboren in Epping und aufgewachsen in Braintree, Essex, entwickelte Jay McAllister Mitte der 2000er in London die Künstlerfigur Beans On Toast, zunächst in der Pub-Szene rund um das Nambucca in der Holloway Road. Nach seiner Zeit in der Band Jellicoe etablierte er sich in einer sehr direkten Folk- und Antifolk-Manier, die akustische Gitarre, gesprochen-gesungene Erzählungen, Humor, gesellschaftliche Beobachtungen und Alltagschroniken vereint. Beans On Toast trat ab 2005 in der britischen Folkszene hervor und ist für ein hohes Tourtempo bekannt, mit regelmäßigen Auftritten auf Glastonbury seit 2007. Die Diskografie beginnt mit Standing on a Chair (2009), gefolgt von Writing on the Wall (2010), Trying To Tell The Truth (2011) und Fishing for a Thank You (2012). Im Laufe der Jahre arbeitete er mit Weggefährten der britischen Szene zusammen, etwa Frank Turner, der Trying To Tell The Truth produzierte, oder Ben Lovett von Mumford & Sons, der an Standing on a Chair und später an A Bird in the Hand (2018) beteiligt war. Ohne sein songwriterisches Folk-Format aufzugeben, erweitert Beans On Toast seine Themen hin zu politischen Kommentaren, Roadstories, Familienleben und persönlichen Beobachtungen, wie auf The Inevitable Train Wreck (2019), The Unforeseeable Future und Knee Deep in Nostalgia (2020) sowie Survival of the Friendliest (2021).