Richard Youngs
1966 in Cambridge geboren und seit Beginn der 1990er Jahre in Glasgow ansässig, hat Richard Youngs über Jahrzehnte einen eigenständigen Weg innerhalb der britischen Experimentalmusik eingeschlagen. Sein Schaffen bewegt sich zwischen reduziertem Folk, freier Improvisation, Progressive Rock, Vokalarbeiten und minimalistischen elektronischen Formen; seine Kompositionsweise wechselt häufig den Rahmen, bleibt jedoch beständig aufmerksam gegenüber Klangfarbe, Wiederholung und Melodie. Richard Youngs' Solodiskografie beginnt offiziell mit Advent (1990) und erstreckt sich seither über zahlreiche unabhängige Labels, darunter No Fans, das er selbst gründete, Jagjaguwar und VHF. Zu seinen meistzitierten Meilensteinen zählen Sapphie (1998), Making Paper (2001), Airs of the Ear (2003), River Through Howling Sky (2004) und Amplifying Host (2011). Zudem hat er einen umfangreichen Kollaborationsbereich entwickelt, namentlich mit Simon Wickham-Smith, Andrew Paine im Rahmen von Ilk und Urban Parable, Alex Neilson, Matthew Bower, Neil Campbell sowie Jandek, mit dem er ab 2005 mehrere Liveaufnahmen veröffentlichte. Lange Zeit selten live anzutreffen, trat Youngs ab den 2010er-Jahren regelmäßiger in den experimentellen Netzwerken des Vereinigten Königreichs und darüber hinaus auf.
kommende Veranstaltungen 1
Kiezsalon at the Museum Europäischer Kulturen
- Sa., September 12
- MEK - Museum Europäischer Kulturen Deutschland
- Berlin
- Jessica Moss, Richard Youngs, C. Lavender