Girls in Airports

Gegründet 2009 in Kopenhagen von Musikern des Rytmisk Musikkonservatorium entwickelt Girls in Airports einen offenen instrumentalen Jazz, der Ambient, Afrobeat, Folk, Indie-Rock und wiederholungsorientierte Formen nahe dem Minimalismus verbindet. Zunächst als Quintett gestartet, wandelte sich die dänische Gruppe zu einem Quartett, behielt dabei jedoch eine kollektive Schreibweise, die auf Rhythmus, melodische Motive und Texturvariationen zentriert ist. Anfang der 2010er Jahre setzte sich Girls in Airports auf der dänischen Jazzszene durch und tourte anschließend durch Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika, sowohl in Clubs als auch auf Festivals. Zur Diskographie gehören Girls in Airports (2010), Migration (2011), Kaikoura (2013), Fables (2015), Live (2017), Dive (2020), Leap (2021) mit dem Aarhus Jazz Orchestra und How It Is Now (2023). In diesen Alben hat die Band einen Jazzansatz bewahrt, der Raum lässt für das Wechselspiel von Improvisation, Groove und Atmosphäre, mit einem Klang, der zugleich beweglich, präzise und von verschiedenen rhythmischen Traditionen geprägt ist.

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